25. Januar 2010

Flexibilität als Erfolgsfaktor für effiziente Automobilproduktion

Die Gestaltung von neuen Fabriken, insbesondere in der Automobilindustrie richtet sich zusehends an den Marktbedürfnissen aus. Schwankungen in Bedarfen führen zu erhöhtem Flexibilitätsbedarf im automobilen Wertschöpfungsnetzwerk. Die Anpassung der Kapazitätsflexibilität ist hier die Maxime der Hersteller. Gleichrangig dazu gilt es die Flexibilität der Mitarbeiter auf höchstem Niveau zu gestalten und weiterzuentwickeln. Grundlage hierfür ist das Wissen zu automobilen Kernprozessen, wie dem Vorserienauftragsprozess.  

Das russische Volkswagen-Werk in Kaluga produziert gegenwärtig mit 1800 Mitarbeiter die VW-Modelle Jetta, Passat und Tiguan sowie den Skoda Fabia, Octavia und Octavia Tour. 2009 soll in dem neu errichteten Werk die Fertigung von der gegenwärtigen Montage vorgefertigter Baugruppen auf eine komplette Fließbandfertigung umgestellt werden. Das Werk ist Bestandteil der internationalen Expansionsstrategie des Volkswagen Konzerns in einem der wichtigsten langfristigen Wachstumsmärkte der Welt. „Russland ist auf dem Weg, eine der führenden Automobilnationen der Welt zu werden, und der Volkswagen Konzern wird diese Zukunft erfolgreich und als verlässlicher Partner mit gestalten. Spätestens mit dem heutigen Tag verstehen wir uns auch als russischer Hersteller", so Winterkorn in Kaluga. Mit einem Blick in die Zukunft stelle der russische Markt einen elementaren Baustein der Wachstumsstrategie 2018 von Volkswagen dar, so Winterkorn weiter.

Entscheidend für den Erfolg neuer Standorte ist die Kompetenz der Mitarbeiter in Kernprozessen. BLSG schult die hochmotivierte Mannschaft der Logistikbereiche im russischen Werk in den automobilen Vorserienlogistikaktivitäten. Mit dem Wissen aus über 10 Jahren Anlaufmanagement im Konzern ist BLSG ein kompetenter und international agierender Partner des VW-Konzerns zur Ausbildung der Mitarbeiter an neuen Standorten.